Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Die Tideems - Schutz, Probleme und Entwicklungschancen

( ab Mi., 28.2., 19.00 Uhr, VHS Blinke 61; Raum 1 )

In Kooperation mit der Naturschutzstation Ems
In einer Vortragspräsentation wird der Naturraum Emsästuar mit seinen Schutzgebieten vorgestellt, aber auch der Einfluss menschlicher Eingriffe auf die Gewässerökologie in Vergangenheit und Gegenwart aufgezeigt. Programm und Maßnahmenpakete zur Sanierung werden erläutert und der aktuelle Stand dieser Bemühungen vorgestellt.

Deutsche und Russen I (Neu) (EDIC)

( ab Di., 6.3., 18.30 Uhr, VHS Blinke 61; Raum 1 )

Vortrag mit Bildern und Filmausschnitten
Germanen und Slawen, Deutsche und Russen sind seit über tausend Jahren Nachbarn, zeitweilig hatten beide Länder sogar eine gemeinsame Staatsgrenze, und haben die unterschiedlichsten Erfahrungen miteinander gemacht.
Die Russen sind das größte europäische Volk, und sie sind uns in vielen Bereichen näher als manches andere, sowohl mental wie historisch. Die gegenseitige Faszination ist bis heute spürbar.
Die sehr bewegte und manchmal auch konfliktreiche Geschichte der wechselseitigen Beziehungen sowie die Entwicklung nach dem Zerfall der Sowjetunion und der deutschen Wiedervereinigung stehen im Mittelpunkt des Vortrags.

Bilder der Erde: "Schleswig-Holstein" (Neu)

( ab Mo., 12.3., 20.00 Uhr, Kino-Center Leer )

Live-Multivisonsshow
Heimat, mit Nord und Ostsee, das grüne Binnenland und dem "Dreistromland" Eider - Treene - Sorge! Hier bin ich geboren und aufgewachsen. Kennen gelernt jedoch erst in den letzten 10 Jahren durch die Fotoreportage "Dreistromland" und ab Herbst 2015 komplettiert auf den gesamten Norden Schleswig Holsteins. Mit dem Ansporn Ihnen dieses nördlichste Bundesland so zu präsentieren, wie Sie es noch nie gesehen haben! Um LUST auf eigene HEIMAT zu machen!

Ausgangspunkt der Reportage ist das "Dreistromland" mit den Flüssen Eider - Treene - Sorge das größte Niederungsgebiet im Norden! Hier treffen wir auf Auerochsenzüchter, Imker und die letzten Wikinger die bis Heute in der einstigen Metropole - Haithabu ihren Traditionen nachgehen. "Grenzen" wie Nordeuropas größtes Archäologisches Bodendenkmal die Wallanlagen des Dannewerks, sowie die am meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt, der Nord - Ostsee - Kanal. Das Weltnaturerbe Wattenmeer mit dem "blanken Hans" die Nordsee findet natürlich seinen Platz in der gesamt Reportage.

Brutvögel der Emsvorländer (Neu)

( ab Do., 15.3., 19.00 Uhr, VHS Blinke 61; Raum A )

Einführungsvortrag zur Exkursion
In Kooperation mit der Naturschutzstation Ems
Im Europäischen Vogelschutzgebiet „Emsmarsch von Leer bis Emden“ brüten alljährlich zahlreiche verschiedene, zum Teil seltene Vogelarten. Entlang der Ems beherbergen Wiesen und Weiden, Röhrichte und Riede, Gewässer und Auwälder jeweils ganz eigene, charakteristische Vogelgemeinschaften. Diese werden zur Einführung in einem Lichtbildervortrag vorgestellt, danach in frühmorgendlicher Exkursion vor Ort erkundet. Vorgestellt werden Erkennungsmerkmale wie Gefiederfärbung und arttypischer Gesang, aber auch Interessantes zur Ökologie, zum Verhalten und zur Gefährdungssituation an der Ems und darüber hinaus. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, zu den Exkursionen sollten ein Fernglas und falls vorhanden ein Vogelbestimmungsbuch mitgebracht werden.

Wer trug schon Schürze? (neu)

(Hesel, ab Mi., 21.3., 20.00 Uhr, Hesel, Gemeindebücherei, Schule "Kloster Barthe", Kirchstr. 28 )

Vortrag und Gespräch
In Kooperation mit der Gemeindebücherei Hesel und dem Historischen Museum
Die Geschichte der Schürze beginnt im Mittelalter und führt bis ins 20. Jahrhundert. Das Historische Museum Aurich hat Schürzen unterschiedlicher Herkunft und Funktion gesammelt. Getragen wurden sie von Frauen, Kindern und Männern, nicht nur zuhause, sondern auch in der Landwirtschaft, im Beruf und in der Schule. Schürzen für Männer sind selten, denn sie wurden in der Regel verbraucht und entsorgt. Schürzen für Jungen sind größtenteils den ersten Lebensjahren zuzuordnen. Schürzen für Mädchen und Frauen wurden überwiegend selbstgenäht. Viele von ihnen sind bestickt und mit Spitzen besetzt. Mit ihnen kommt die Erziehung der Töchter zu Fleiß und Hygiene im Haushalt zur Sprache. Manche Frau hat ihre Schürze später bewusst abgelegt.

Studienfahrt "Europa"

( ab Sa., 14.4., Uhr, )

Eine Reise diesseits und jenseits der Oder-Neiße-Grenze mit Görlitz und Breslau im Mittelpunkt

Ein Informationsabend und Anmeldefristen werden im nächsten VHS-Programmheft genannt. Detaillierte Informationen können jeweils aktualisiert unter www.sprang.eu eingesehen werden. Auf der Homepage sind Kontaktdaten für Anmeldungen, die bereits jetzt möglich sind, enthalten.

Studienfahrt "Görlitz und Breslau"

( ab Sa., 14.4., Uhr, )

Eine Reise diesseits und jenseits der Oder-Neiße-Grenze mit Görlitz und Breslau im Mittelpunkt

Die Busreise führt zunächst nach Görlitz, wo nach dem Einchecken in einem Hotel in Altstadtnähe am Abend eine Nachtwächterwanderung zum ersten Kennenlernen der Stadt geplant ist. Am zweiten Tag stehen Sehenswürdigkeiten der Stadt Zittau wie die in Deutschland einzigartigen Fastentücher und der Besuch der Herrnhuter Sternenmanufaktur im Mittelpunkt. Freizeit gibt’s dann am Abend zum weiteren Kennenlernen von Görlitz oder zu einem Spaziergang links (Deutschland) und rechts (Polen) der Neiße. Eine Stadtführung in Bautzen mit Besichtigung der Gedenkstätte („Stasi-Knast“) sowie am Abend eine Führung und Einkehr mit zünftigem Imbiss in der Kulturbrauerei Landskron in Görlitz schließen das Programm diesseits der Neiße ab.

Am vierten Tag geht’s über die deutsch-polnische Grenze nach Breslau. Dort wird Quartier in Altstadtnähe bezogen. Am Nachmittag ist eine Stadtführung (mit der Suche nach den berühmt gewordenen kleinen bronzenen Zwergen) und Besuch der Jahrhunderthalle vorgesehen. Die hervorragende Sonderausstellung "Zur Geschichte von Widerstand und Opposition im 20. Jahrhundert" in Kreisau, aber auch das Schloss in Fürstenstein und die Friedenskirche in Swidniza (Schweidnitz) sind Ziele am fünften Tag. Eine Riesengebirgsrundfahrt mit Agnetendorf (Gerhart Hauptmann), der Kirche Wang in Karpacz (Krummhuebel), der Stadt Jelenia Gora (Hirschberg) und Szklarska Poreba (Schreiberhau) sind am sechsten Tag weitere Höhepunkte der Studienfahrt. Nach dem Abendessen steht Breslau „zur freien Verfügung“. Am siebten Tag geht die zur Völkerverständigung, vielleicht auch auf den Abbau von Vorurteilen angelegte Studienfahrt zu Ende. Selbstverständlich geht es aber auch um den gegenseitigen Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden vor Ort, um aktuelle Eindrücke diesseits und jenseits der uns bis zur EU-Erweiterung von 2004 trennenden Grenze.

Es wird eine Studienfahrt nach Görlitz und Breslau als Busreise ab Leer (ZOB) in 3-4-Sterne Hotels mit Halbpension und vielen Sehenswürdigkeiten an. An Kosten werden bei Teilnahme von 26 Personen ca. 940 € entstehen. Der EZ-Zuschlag beträgt 145 €.

Detaillierte Informationen können jeweils aktualisiert unter www.sprang.eu eingesehen werden. Auf der Homepage sind Kontaktdaten (u. a. Telefon 04956 926424) für Anmeldungen, die bereits jetzt möglich sind, enthalten.

Ein Informationsabend zu der Fahrt findet am 16. Januar 2018 von 19.30 bis 21.45 Uhr in der Blinke 61 statt.
Anmeldeschluss ist der 30. Januar 2018

Brutvögel der Emsvorländer - Exkursion I (Neu)

( ab Sa., 14.4., 6.00 Uhr, Der Treffpunkt wird am Vortragsabend bekannt gegeben )

Exkursion - Termin I
In Kooperation mit der Naturschutzstation Ems
Im Europäischen Vogelschutzgebiet „Emsmarsch von Leer bis Emden“ brüten alljährlich zahlreiche verschiedene, zum Teil seltene Vogelarten. Entlang der Ems beherbergen Wiesen und Weiden, Röhrichte und Riede, Gewässer und Auwälder jeweils ganz eigene, charakteristische Vogelgemeinschaften. Diese werden zur Einführung in einem Lichtbildervortrag vorgestellt, danach in frühmorgendlicher Exkursion vor Ort erkundet. Vorgestellt werden Erkennungsmerkmale wie Gefiederfärbung und arttypischer Gesang, aber auch Interessantes zur Ökologie, zum Verhalten und zur Gefährdungssituation an der Ems und darüber hinaus. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, zu den Exkursionen sollten ein Fernglas und falls vorhanden ein Vogelbestimmungsbuch mitgebracht werden.

Das Mysterium der russischen Seele (Neu) (EDIC)

( ab Fr., 4.5., 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Wer in Deutschland über Russland liest oder von Russland hört, kommt an einem Topos kaum vorbei – der viel beschworenen russischen Seele. Mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit und vielfach in schwärmerischem Ton räsonieren Publizisten und Russland-Kenner aller Couleur über die „schier unbegrenzte russische Leidensfähigkeit“ und attestieren den Russen eine besondere Seelen- oder Gefühlstiefe und Neigung zur Schwermut, als handele es sich hierbei um unverrückbare anthropologische Konstanten. Der Vortrag geht der Frage nach der Herkunft und historischen Entwicklung der Idee der russischen Seele nach und problemati-siert den Gebrauch bzw. die politische Instrumentalisierung dieses Konzepts in Russland und Europa. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Den musikalischen Rahmen gestaltet der russische Musiker Igor Kuzmin am Knopfakkordeon.

Bochum ich komme aus dir... (Neu) (EDIC)

( ab Mi., 16.5., 18.30 Uhr, VHS Blinke 61; Raum 1 )

Vortrag mit Bildern
Das Ruhrgebiet ist eine multikulturelle Region, und das nicht erst seit gestern. Polen waren die ersten Einwanderer, die ins Ruhrgebiet kamen. Polnische Familiennamen gehören zur Ruhr-Region, wie der Fußballclub Schalke 04, wo immer viele polnischstämmige Spieler spielten.

Infolge der einsetzenden Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, kam es zu großen Bevölkerungswanderungen. Ins Ruhrgebiet kamen in den 1870er und 1880er Jahren tausende Arbeitskräfte aus den preußischen Ostprovinzen. Im Deutschen Reich sprach man sogar von der „Gefahr einer Überschwemmung des Reiches durch die Slawen“.
Die jungen polnischsprachigen Migranten, ca. 400.000, arbeiteten vornehmlich in den großen Zechen des Reviers, von denen einige im Volksmund „Polenzechen“ genannt wurden.
Auch heute erkennt man noch die Prägung der Bevölkerung des Ruhrgebiets durch die polnischen Zuwanderer, aber das Bewusstsein für die polnische Abstammung ist bei der großen Mehrheit der Nachfahren nicht mehr vorhanden.
Der Vortrag gibt Einblicke in die größtenteils noch unbekannte Geschichte der Einwanderung und zeigt Parallelen zur heutigen Situation.

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Kontakt

Volkshochschule für die Stadt
und den Kreis Leer e.V.
Haneburgallee 8
26789 Leer
Tel.: 0491 - 92 99 2-0
Fax: 0491 - 92 99 2-10
E-Mail: info(at)vhs-leer.de

Öffnungszeiten

Vormittags:
Mo. – Fr.  08.00 – 12.00 Uhr

Nachmittags:
Mo., Di. u. Do. 14.00 – 16.30 Uhr
Mi. 14.00 – 16.00 Uhr

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